Donnerstag, 22. November 2007

Eine wichtige Entscheidung

Der heutige Blog-Eintrag wird nur sehr kurz sein, dafür aber umso bedeutender für meine Arbeit.

Ich habe mich nun näher mit den Quellen auseinandergesetzt und angesichts der heutigen Einzelkonsultation zu einer Entscheidung bzgl. der zeitlichen Eingrenzung meiner Arbeit kommen müssen.

Ich werde mich kurz halten und komme gleich zum springenden Punkt: Meine Arbeit wird mit der Idee des "Dritten Roms" / Iwan dem Schrecklichen (Mitte 16 Jhd.) beginnen, und bei der Bewegung des Panrussismus / 1917 / Nikolaus II. enden (Anfang 20 Jhd.). Überspannt also 350 Jahre, vorwiegend russischer (Herrschafts)geschichte. Wobei ich mich hier ganz klar auf gewisse Zaren besonders konzentrieren werden (in Klammern die Regierungszeiten), nämlich:
  • Iwan der Schreckliche (1547-1584)
  • Michail Fjodorowitsch Romanow (1613-1645)
  • Fjodor III. Alexejewitsch (1676-1682)
  • Peter I der Große (1682-1721)
  • Katharina II. (1762-1796)
  • Alexander I der Retter Europas (1801-1825
  • Nikolaus I (1825-1855)
  • Alexander II (1855-1881)
Hier also nochmal eine Zuspitzung auf das ausgehende 18. und besonders 19 Jhd.

Thematisch möchte ich folgende Bereiche ausführlicher behandeln:
  • Idee des Dritten Roms (inkl. Mongolenherrschaft als kurze Vorgeschichte)
  • Spannungsfeld Orthodoxie u. Katholizismus (mit Vorgeschichte)
  • Die große Schritt nach Westen in der Zeit Peter des Großen
  • Russlands Rolle im Wiener Kongress und in der Heiligen Allianz (Gendarm Europas)
  • Russlands Politik in der Osmanischen Frage (inkl. Krimkrieg)
  • Panslawische/russische Bewegung und die Idee eines Großrusslands (Quasi die Zuspitzung der ganzen Arbeit und ihr Abschluss)
Noch einmal kurz zusammengefasst: Der Zeitraum den ich in meiner Arbeit behandle reicht vom Mitte des 16 Jhd. bis zum Anfang des 20 Jhd. Es wird mit der Idee des Dritten Roms (und damit auch einer kurzen Vorgeschichte / Einführung von 1000-1500 inkl. für das Thema sehr wichtigen Zeit der Mongolenherrschaft, 2 Seiten) beginnen und mit der Panslawistischen Idee enden. Wie mir, eigentlich unbeabsichtigt, auffällt behandle ich genau die Zeit in der Russland ein Kaisertum / Zarenreich war. Dazu fallen mir mögl. neue Titel ein, wie "Das russische Zarenreich und sein Verhältnis zu Europa", oder - plakativer, aber dafür wohl weniger wissenschaftlich - "Die Zaren und Europa".

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