Die Frage nach Primärquellen ist keine einfache und wird sicherlich tiefgehende Recherchen erfordern. Folgende Möglichkeiten sehe ich für meine Arbeit
- Zeitgenössische Meinungen vom russischen Intelektuellen zu Europa und insbesondere zur Europäischen Einheit
- Kontrakte und Verträge mit europäischen Mächten im 18 u. 19 Jhd.
Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Morgen fahre ich mit der Literaturrecherne fort, vl. ergeben sich ja im Zuge des Schneeballsystem interessante Optionen.
michael.h - 7. Nov, 17:41
In meiner Ausbildung an der Handelsakademie war eines unserer Lernschwerpunkte Projektmanagement. Ich glaube, dieses wissen könnte mir auch im Geschichte-Studium nützlich sein. Eine der Techniken im Projektmanagement lautet "Projekteingrenzung". Hierbei wird das Projekt (im Gegensatz zum "täglichen Geschäft", ein einmaliges Ereignis - also auch eine Forschungsarbeit), hinsichtlich der Ressourcen, den Zielen und Nichtzielen sowie weiter Merkmale eingegrenzt. Ich werde nun versuchen einige dieser Instrumente einzusetzen, um mir einen besseren Überblick über meine Arbeit zu schaffen und näher zu eruieren was ich eigentlich will und was nicht.
Projekttitel
Russland, ein europäisches Land? (Arbeitstitel)
Projektauftraggeber
Prof. Wolfgang Schmale
Projektdauer
11. Oktober bis 17. Jänner
Projektziele
- Erstellung einer Arbeit im Umfang von 20 Seiten
- Klärung der Rolle Russlands im europäischen Kontext
- Zeitlicher Schwerpunkt: 18. Jhd bis 21 Jhd. (ab Peter dem Großen).
- Zu klärende Fragen im Rahmen der Arbeit (u.a)
Welche Verbindungen bestanden in der russischen Aristokratie zum Westen?
Welche Unterschiede gab es in der Bevölkerungsstruktur, insbesondere auch die Stellung der Bauern.
Wie konnte es zur russischen Revolution kommen, wieso ist dies in Russland geschehen?
Nichtziele
- Keine Arbeit über die Sowjetunion, auch keine Arbeit über den Kommunismus
(wird noch ausgebaut)
- Anhand der Begrenzung (20 Seiten) kein Anspruch auf vollständigkeit, Überblicksarbeit mit Schwerpunkten
michael.h - 7. Nov, 17:05